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Traumabearbeitung mit verschiedenen Techniken

 

Eine Technik der Psychotraumatologie, mit der man Traumatisierungen behandeln kann, ist die Annäherung an das Thema mit

Ego-States – das ist die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen

Oftmals führen psychische Traumatisierungen zur sogenannten Dissoziation und durch diese Abspaltung des eigenen Selbst, zur Bildung von eigenständigen inneren Persönlichkeitsanteilen. Durch eine wertschätzende Kontaktaufnahme und Kommunikation mit diesen Anteilen können diese wieder in die Persönlichkeit integriert werden. Dadurch wird eine Stabilisierung der traumatisierten Person erreicht und es kann gemeinsam die weitere Traumabearbeitung erfolgen.

Diese inneren Persönlichkeitsanteile haben nichts mit einer „gespaltenen Persönlichkeit“ zu tun!
Wir alle haben diese Anteile in uns – positive, die uns unterstützen, fördern, motivieren und vieles mehr.
Genauso haben wir Anteile in uns, die uns blockieren, eine „alte Stimme“ z.B. von der Mutter/dem Vater, die alte Glaubenssätze immer wieder ins Gedächtnis bringt und aus wie automatisiert danach handeln lässt und vieles mehr. Mit diesen gehen wir in Dialog und integrieren diese Anteile wieder in einer für uns förderlichen Art und Weise, so dass wir auch hier Unterstützung erfahren. 

Diese Arbeit ist von mehreren Personen – in jeweils etwas anderer Gewichtung – entwickelt worden wie z.B.

Parts Party“, Familienskulptur  > Virginia Satir (Psychotherapeutin > wird liebevoll die „Mutter der Familientherapie“ bezeichnet)
Internal Family Systems (IFS)      > Dr. Richard C. Schwartz (systemischer Familientherapeut)
Inneres Team                                  > Friedemann Schulz von Thun (Kommunikationspsychologe)

Ich selbst habe mich 4 Jahre lang intensiv dieser Form der Psycho-Traumatologie gewidmet und viele Fort- und Weiterbildungen hierzu gemacht, da ich erfahren durfte, dass diese Methoden – gut, behutsam und individuell angewandt – ein großes Wirkspektrum haben und für die Patienten eine schonende Art der Bearbeitung Ihrer Themen ist.

Diese Methode wende ich deshalb sehr gern nicht nur bei Traumatisierungen an, sondern in individualisierter Form auch bei Angststörungen, Panik, Phobien und in der Arbeit mit Depressionen.

Eine andere Technik der Bearbeitung von Traumatisierungen – entwickelt von Francine Shapiro – ist

EMDR– Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

Hier nähert man sich ebenso langsam und behutsam, in Würde und Respekt, dem belastenden Thema, um dieses vorsichtig und in einem gesicherten Rahmen zu verarbeiten.

Speziell bei Bindungsstörungen im Erwachsenenalter (z.B. durch Entwicklungstrauma) kann ich Ihnen auch die 

bindungsorientierte Traumatherapie anbieten.

Diese basiert auf den Grundlagen von John Bowlby, der Klassifikation von Mary Ainsworth und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen von Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch .

Hierbei werden vorallem die Interaktionen aus der frühen Kindheit zu den Bindungspersonen betrachtet und im Folgenden nachempfunden.
Unter Einbezug der körperlichen Reaktionen (Körpertherapie), der Gedanken über sich selbst und der aktuellen Beziehungsfähigkeit, arbeiten wir an diesem Thema.

Es gibt in der Bearbeitung von Traumen – egal ob es sich um ein Einzeltrauma, fortgesetzte Traumen oder Bindungstrauma handelt – keinen Grund zur Scham oder ein „das kann ich nicht sagen“, alle Themen dürfen in einer sicheren und offenen Atmosphäre angesprochen werden, wenn SIE dafür bereit sind.

 

Ich begleite Sie auf Ihrem Weg und bleibe bei Ihnen, auch wenn es schwierig wird.

 

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Alles wahrhaft Große vollzieht sich durch langsamen, unwirklichen Wandel.      

Seneca  

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